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Kundenberichte

Schweizer präzision...

08 Dec 2016

... Dank Bells aufgerüstetem Werk

Chilling department

Als Antwort auf die positiven Marktbedingungen in der Schweiz hat sich der Geflügelverarbeitungsbetrieb Bell dafür entschieden, sein Werk in Zell auf eine Kapazität von 10.500 Broiler pro Stunde aufzurüsten. Die langjährigen Partner Bell und Marel Poultry bildeten ein Team, um die Werkserweiterung gemeinsam mit einem neuen InlineKühltunnel als Hauptkomponente zu realisieren. Bell kann Geflügelfleisch nun mit der sprichwörtlichen Schweizer Präzision erzeugen.

Dieses umfangreiche Projekt musste bei minimaler Produktionsunterbrechung abgeschlossen werden. Dies erfolgte durch den Umbau des Gebäudes in mehreren Phasen. Nach jeder Bauphase konnte eine andere Verarbeitungsabteilung aufgerüstet werden.
 

Neuer Schock/Reifungsluftkühlungstunnel

Bell wollte seinen herkömmlichen OfflineLuftkühlungsund Reifungspozess durch einen komplett neuen InlineSchockreifungskühltunnel ersetzen. Dabei ging es nicht nur um einen Austausch der Hardware sondern auch der Arbeitsmethoden. Der Zielort der Produkte im Kühltunnel wird nicht mehr „über Nacht „entschieden, sondern auf Basis der eingehenden Bestellungen – bis zu drei Stunden, bevor die Produkte den Kühler verlassen.

Thomas Graf, Manager Poultry bei Bell meint dazu: „Der Warenfluss wurde um einen Tag verkürzt und gleichzeitig wird nun eine Top-Qualität garantiert. Unsere größte Herausforderung war die Planung und Steuerung des beschleunigten Produktflusses sowie die gesamte damit in Zusammenhang stehende Organisation.“

Dank verschiedener intelligenter InlineReifungs/Kühlungsfunktionen sind die Filets genauso saftig und zart wie Filets, die auf herkömmliche Weise 12 Stunden gereift sind. Gleichzeitig kann Bell die Produkte zurückverfolgen – eine der zahlreichen Vorteile einer InlineLuftkühlung.
 

SystemFlex (internal logistics) in action at Bell

Primärverarbeitung

Um der höheren Kapazität gerecht zu werden, wurde auch die Brühund Rupflinie erweitert. Neben der Schockreifungskühlung hat Bell eine InlineElektrostimulationsreifung direkt nach dem Rupfen installiert.

Auch die Anlagen von Marel Poultry in der Bratfertigungsabteilung wurden aufgerüstet, um mit den höheren Liniengeschwindigkeiten mithalten zu können.
 

2 x 2 IRIS

Nach der Bratfertigung und zu einem frühen Zeitpunkt des Prozesses werden die Vorderund Rückseiten jedes Produkts visuell von zwei Stork IRIS-Systemen bewertet. Nach der Einführung des neuen Reifungstunnels hatte Bell das Gefühl, dass drei Stunden eine relativ kurze Zeitspanne für die Produktionsplanung waren. Aufgrund der Geschwindigkeit, mit der IRIS Informationen liefert, wird der Entscheidungsprozess jedoch erleichtert. 
„Wir bemerken bereits jetzt eine Verbesserung bei der Genauigkeit, wie bestimmte Qualitätsparameter unterschieden werden. Gemeinsam mit Marel werden wir noch bessere Ergebnisse erzielen. Es gibt ein Potenzial für die weitere Gesamtintegration des Datenflusses zwischen der Innova-Nahrungsmittelverarbeitungssoftware, dem PDS-Modul und unserem ERP“, so Thomas Graf.

Nach dem Verlassen des Kühltunnels passieren die Produkte eine neue Wiegeund Sortierlinie. Hier werden sie erneut von zwei IRISSystemen geprüft. Da die Haut nicht länger nass und glänzend ist, ist eine bessere Bewertung der Qualität der Epidermis möglich, wodurch Produkte mit „Schweizer Präzision“ erzeugt werden können.
 

Zerlegen und filetieren

Bell hat nicht nur die vorhandene Stork ACM-NT-Zerlegelinie aufgerüstet, sondern auch eine zweite ACM-NT-Linie installiert. Das Gleiche gilt für die AMF-BX-Filetierlinie: zwei vorhandene AMF-BX-Linien wurden mit den neuesten Modulen und Techniken ausgestattet, während gleichzeitig eine neue, identische dritte Linie installiert wurde.

Drei einbahnige SmartLine Grader sortieren die Filets, während ein vierter doppelbahniger SmartLine Grader Flügel sortiert.
 

SystemFlex

Bell ist einer der ersten Geflügelverarbeitungsbetriebe, der eine nahtlos integrierte SystemFlexLogistik im Primärprozess einsetzt. Unter den Umhängern verlaufende Förderbänder fangen alle Produkte auf, die versehentlich aus den Haken fallen, und transportieren sie an eine Stelle, wo sie manuell neu aufgehängt werden können.

Die SystemFlexBänder transportieren nach der Innereiengewinnung Magen, Leber, Herz und Bauchfett separat zum und durch den Kühltunnel.
Die SystemFlex-Logistik ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Zerlegeund Filetierabteilungen. Die speziellen Konfigurationen von Bell an den Trimmstationen sind zum neuen Standard von Marel Poultry geworden.
 

PartnerschAft und Zukunft

Thomas Graf spricht über die Beziehung zwischen Bell und Marel Poultry: „Während unserer langen Partnerschaft haben beide Unternehmen grund legende änderungen durchlaufen. In bestimmten Umbruchphasen war es gut zu wissen, dass die Mitarbeiter und Kontakte bei Marel Poultry die Gleichen geblieben sind.“

In seiner derzeitigen Form ist das Werk von Bell für alle zukünftigen Herausforderungen gewappnet. Sollte eine Aufrüstung auf eine Kapazität von 12.000 Broilern pro Stunde erforderlich sein, kann dies mühelos realisiert werden. Dank des modularen Aufbaus der Lösungen von Marel Poultry kann Bell mit großem Vertrauen in die Zukunft blicken.
 

Bell Group SwitzerlandÜber Bell

Die Bell Group ist der größte Fleischverarbeiter in der Schweiz. Das Unternehmen wurde 1869 gegründet, als Samuel Bell seine erste Fleischerei in Basel eröffnete. Mit mehr als 9.500 Mitarbeitern in elf Ländern umfasst sein Produktsortiment nun Fleischund Geflügelerzeugnisse, Wurstwaren, Fisch und Meeresfrüchte sowie Fertigprodukte.

Bell arbeitet eng mit Lieferanten und Vertriebspartnern im Großund Einzelhandel sowie der Gastronomie zusammen. Zu seinen Marken gehören unter anderem Abraham, Zimbo, Hilcona und Môssier Polette.

www.bellfoodgroup.com